Wirtschaftslehre

Wirtschaftskunde, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre

Wirtschafts-Begriffe

B

Bruttoinlandsprodukt:
Das Bruttoinlandsprodukt (Abkürzung BIP) ist der in Marktpreisen ausgedrückte Wert aller Waren und Dienstleistungen die im Inland erzeugt bzw. geleistet worden sind. BDM-Mechanismus:
Der BDM-Mechanismus ist wie die Vickrey-Auktion anreizkompatibel. Allerdings handelt es sich hier nicht um eine Auktion, sondern um eine Lotterie. Dennoch ähnelt der BDM-Mechanismus der Vickrey-Auktion sehr. Auch hier gibt jeder an dem Bietverfahren beteiligte Person ein verbindliches, geheimes Angebot ab. Der zu zahlende Betrag wird aber nun vom Auktionator per Zufall bestimmt. Alle Bieter, deren Angebot über diesem Preis liegen, sind zum Kauf verpflichtet. Alle anderen, deren Angebot unter diesem zufällig ermittelten Preis liegt, können das Produkt nicht kaufen. Auch hier hat der Bieter den Anreiz, seine tatsächliche Zahlungsbereitschaft offen zu legen, um nachher nicht leer auszugehen oder aber einen Preis zu zahlen, den man gar nicht gewillt ist zu zahlen.

G

Geldwert:
Der Geldwert umschreibt die Kaufkraft des Geldes. Konkret versteht man darunter die Gütermenge, die für eine Geldeinheit zu erhalten ist. Dabei bezieht sich der Geldwert nicht nur auf ein Gut, sondern ... weiterlesen

K

Konsumentenrente:
Unter der Konsumentenrente versteht man die Differenz aus der Zahlungsbereitschaft des Konsumenten und dem tatsächlich entrichtetem Preis. Ganz einfach ausgedrückt: Wäre z.B. ein Konsument bereit für eine Ware 50 Euro zu zahlen, der Gleichgewichtspreis am Markt würde aber auf 45 Euro „bestimmt“ werden, dann hätte er eine „Konsumentenrente“ von 5 Euro.

P

Preiskartell:
Bei einem Preiskartell vereinbaren die Mitglieder des Kartells die gleichen Preise um somit die Preise bestimmen zu können. Das Preiskartell ist verboten, da dadurch die Verbraucher benachteiligt werden.

Preisindizes:
Die verschiedene Preisindizes sind Hilfsmittel zur Darstellung des Preisniveaus. Sie werden für die verschiedensten Bereiche aufgestellt, wie z.B. für Lebenserhaltung, Einzelhandelspreise ... weiterlesen

Produzentenrente:
Würde ein Anbieter seine Waren zu einem niedrigeren Preis als dem Gleichgewichtspreis verkaufen, dann würde er eine Produzentenrente erhalten. Deswegen ist die Produzentenrente auch die Differenz zwischen dem erzielten Preis und den für die Ware anfällige Produktionskosten. Hat der Schreiner beispielsweise für einen Stuhl 50 Euro Produktionskosten, der Marktpreis dieses Stuhles läge aber bei 80 Euro, dann hätte er bei einem Verkauf eine Produzentenrente von 30 Euro.

Preisniveau:
Die Definition des (reziproken) Preisniveaus ist der Durchschnitt aller Güterpreise in einer Volkswirtschaft. Damit gibt es die Kaufkraft ... weiterlesen

R

Realeinkommen (Reallohn):
Unter dem Realeinkommen versteht man die Gütermenge, die mit einem bestimmten Nominaleinkommen gekauft werden kann. Damit ergibt sich folgender Zusammenhang: ... weiterlesen

Z

Zielsetzungstheorie von Latham und Locke:
Die Zielsetzungstheorie geht auf Edwin Locke und Gary Latham aus dem Jahr 1990 zurück. Die zentrale These lautet, dass die Leistung eines Individuums umso höher ausfällt, je klarer und anspruchsvoller ein Ziel formuliert ist. Aus den Erkenntnissen aus eigenen und fremden Studien ist der nachfolgende "High Performance Cycle" (kurz HPC) entstanden, der das Modell von Locke und Latham charakterisiert.