Wirtschaftslehre

Wirtschaftskunde, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre

Informationsklassifikation


Die Informationsklassifikation ist neben dem Thesaurus eine Methode zur strukturierten Abbildung von Informationen. Bei der Informationsklassifikation werden die Informationen klassifiziert, also in homogene Klassen von Objekttypen eingeteilt. Die genutzten Notationssysteme bestimmten dabei die Ausdrucksmächtigkeit der Klassifikation. Genrell kann man eine Klasse in zwei Formen darstellen:
  • Hierarchierelation: Zwei Begriffe sind zueinander über- oder untergeordnet. Beispiel: Kraftfahrzeug - PKW. Man unterscheidet zwischen der Abstraktionsrelation und der Bestandsrelation.
  • Assoziationsrelation: Zwischen den Begriffen herrscht eine nicht näher festgelegte Verwandtschaftsbeziehung, z.B. Immobilien - Mieter


Folgende drei Eigenschaften sind grundlegende Kriterien für die Klassenbildung:
  • Universalität
  • Kontinuität
  • Aktualität

Klassifikationssystem

Mit Hilfe von Klassifikationssysteme sollen nach DIN 32705 Gegenstände und Wissen in Bezug auf andere Gegenstände geordnet werden.

Es existieren folgende bekannte Klassifikationssysteme:
  • Dewey Decimal Classification (international am weitesten verbreitete Universalklassifikation für die inhaltliche Erschließung von Bibliotheksbeständen)
  • Nace
  • Internationale Patentklassifikation (IPC)


Quellen

  • Informationswirtschaft: Management externen Wissens Gebundene Ausgabe - 12. Januar 2000 von Wolfrang G. Stock
  • Klassifizierung und Suche Semantischer Ressourcen in verteilten Systemen von Andreas Hollmann
  • Wissensrepräsentation: Informationen auswerten und bereitstellen: Informationen auswerten und bereitstellen Taschenbuch - 5. Mai 2008 von Wolfgang G Stock


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