Wirtschaftslehre

Wirtschaftskunde, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre

Marketing-Management Philosophien


Dieser Artikel befasst sich mit den Marketing-Management Philosophien die Philip Kotler in seinem Buch "Marketing Management: Analysis, Planning, and Control" aus dem Jahr 1980 beschrieben hat.

Produktionskonzept

Beim Produktionskonzept geht man davon aus, dass der Konsument die Produkte bevorzugt, die verfügbar und leistbar sind. Dementsprechend sollte das Hauptaugenmerk des Management auf die Verbesserung der Produktions- und Distributionseffizient liegen.

Produktkonzept

Das Produktkonzept verfolgt genau den gegensätzlichen Ansatz des Produktionskonzept. Beim Produktkonzept geht man nämlich nun davon aus, dass der Konsument die Produkte favorisiert, die die höchste Qualität für den Preis bieten. Dementsprechend liegt beim Produktkonzept das Hauptaugenmerk auf die Verbesserung der Produktqualität.


Verkaufskonzept

Beim Verkaufskonzept geht man davon aus, dass der Konsument das Produkt gar nicht oder nicht genügend kaufen würde, außer das Unternehmen versucht kontinuierlich den Kunden zum Kauf zu überzeugen.

Vorzufinden ist das Verkaufskonzept beispielsweise bei Versicherungen oder allgemein bei Strukturvertrieben. Aber auch Parteien im Wahlkampf greifen durchaus zum Verkaufskonzept.

Das Verkaufskonzept beinhaltet einige Risiken, besonders deswegen, da der Verkauf und nicht die Befriedigung des Kunden im Mittelpunkt steht. So kann es auch vorkommen, dass man durch das Verkaufskonzept das Vertrauen des Kunden verliert.

Marketingkonzept

Beim Marketingkonzept liegt die Hauptaufgabe darin die Bedürfnisse und Wünsche eines Zielmarkts herauszufinden und das Unternehmen auf die Erfüllung von diesen Bedürfnissen und Wünsche auszurichten. Statt "Erschaffe Produkte und verkaufe sie" lautet beim Marketingkonzept die Devise "Finde Wünsche und erfülle sie".


Gesellschaftliches Marktingkonzept

Das gesellschaftliche Marketingkonzept baut auf dem Marktingkonzept auf, erweitert dieses aber noch um eine gesellschaftliche/soziale Komponente.

Ein Beispiel für das gesellschaftliche Marketingkonzept wäre beispielsweise die Regenwaldkampagne von Krombacher, bei der pro Kasten ein gewisser Beitrag zur Rettung des Regenwaldes eingesetzt wurde.